Bitumenwellplatten entsorgen

Bitumenwellplatten vom Carport oder Gartenhaus abholen lassen – inklusive Prüfung, ob es sich wirklich um Bitumen und nicht um Asbestzement handelt.

Bitumenwellplatten entsorgen – mit Prüfung vorab

Bitumenwellplatten liegen auf zehntausenden Carports, Gartenhäusern und Schuppen in Berlin und Brandenburg. Sie sind leicht, günstig und halten zwanzig bis dreißig Jahre. Wenn sie porös werden, müssen sie runter.

Bevor wir abholen, klären wir eine Frage: Ist es wirklich Bitumen? Denn Asbestzement-Wellplatten sehen ähnlich aus – und die dürfen wir nicht mitnehmen.

Bitumen oder Asbestzement? So sehen Sie den Unterschied

BitumenwellplatteAsbestzementplatte
Gewichtleicht, eine Person trägt sieschwer, spürbar massiv
Biegsamkeitlässt sich leicht durchbiegenstarr, bricht
Bruchkantedunkel, faserig-bituminöshell-grau, mineralisch
Klangdumpfhell, keramisch
Baujahralle Jahrgängenur bis 1993

Bei Zweifeln gilt: nicht brechen, nicht sägen, nicht mit dem Hochdruckreiniger reinigen. Mehr dazu auf unserer Seite Teerpappe und Asbest.

Häufige Fragen zu Bitumenwellplatten

Nein. Teerfreie Bitumenwellplatten fallen unter AVV 17 03 02 und gelten als nicht gefährlicher Abfall. Sie gehören trotzdem nicht in den Restmüll oder in den Bauschuttcontainer, sondern werden getrennt erfasst.
Bitumenwellplatten selbst nicht – sie bestehen aus bitumengetränkter Zellulose oder Glasfaser. Die Verwechslungsgefahr besteht mit Asbestzement-Wellplatten, die vor 1993 verbaut wurden und optisch ähnlich sind.
Wenn Sie können, gern – dann geht die Abholung schneller. Wenn nicht, demontieren wir sie. Sagen Sie uns vorher Bescheid, damit wir die Zeit einplanen.
Bitumenwellplatten sind voluminös, aber leicht. Ein durchschnittliches Carportdach mit 25 bis 30 m² ist für uns eine Standardabholung. Bei größeren Mengen stimmen wir das vorher ab.

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