Kosten der Dachpappen-Entsorgung

Was die Entsorgung von Dachpappe kostet, hängt an drei Faktoren: Menge, Einstufung und Zugänglichkeit. Wir erklären, wie sich der Preis zusammensetzt.

Was kostet es, Dachpappe zu entsorgen?

Auf diese Frage gibt es keine seriöse Pauschalantwort – und wer Ihnen am Telefon sofort einen Quadratmeterpreis nennt, ohne das Material zu kennen, rechnet entweder den ungünstigsten Fall oder korrigiert später nach oben.

Was wir Ihnen sagen können: welche Faktoren den Preis bestimmen und wie Sie ihn beeinflussen. Danach nennen wir Ihnen einen Festpreis, an den wir uns halten.

Die drei Preisfaktoren

1. Teerhaltig oder teerfrei – der größte Hebel

Das ist der mit Abstand wichtigste Faktor. Teerfreie Bitumenbahnen (AVV 17 03 02) können verwertet werden. Teerhaltiges Material (17 03 01* / 17 03 03*) muss thermisch behandelt werden – ein aufwendigeres Verfahren mit entsprechend höheren Annahmekosten.

Der Unterschied ist kein Aufschlag von ein paar Prozent, sondern ein Vielfaches. Deshalb lohnt sich die Klärung vor dem Abriss.

2. Menge – und ob sie sortenrein ist

Größere Mengen werden pro Tonne günstiger, weil die Anfahrt sich auf mehr Material verteilt. Entscheidender ist aber die Sortenreinheit: Eine saubere Ladung Dachpappe kostet deutlich weniger als dieselbe Menge vermischt mit Holz, Dämmung oder Bauschutt.

Wenn Sie selbst abreißen, ist getrenntes Stapeln die einfachste Möglichkeit, Geld zu sparen.

3. Zugänglichkeit

Kann das Fahrzeug direkt an das Material heranfahren, oder muss über eine Etage getragen werden? Ist eine Halteverbotszone nötig? Muss ein Kran oder Aufzug eingesetzt werden? Das sind Arbeitszeitfaktoren, keine Materialfaktoren – aber sie schlagen sich im Preis nieder.

So halten Sie die Kosten niedrig

Kostenlos und unverbindlich anfragen

Schicken Sie uns ein paar Fotos vom Dach und der Zufahrt sowie die ungefähre Fläche. Bei größeren Objekten kommen wir vorbei und schauen es uns an – das kostet Sie nichts und ist verbindlicher als jede Ferndiagnose.

Häufige Fragen zu den Kosten

Die Annahmestellen rechnen nach Gewicht ab, deshalb ist die Tonne die eigentliche Bezugsgröße. Für Ihr Angebot rechnen wir die Fläche in eine geschätzte Tonnage um – bei mehrlagigen Dächern liegt sie oft höher, als man denkt.
In unserem Festpreis sind Anfahrt, Verladung, Transport und die Übergabe an die Annahmestelle enthalten. Wenn zusätzliche Leistungen nötig sind – Halteverbotszone, Kran, Abriss durch uns – steht das vorher im Angebot und nicht hinterher auf der Rechnung.
Dann sprechen wir Sie an, bevor wir verladen. Sie entscheiden, ob wir die Mehrmenge zum gleichen Satz mitnehmen oder ob wir nur den vereinbarten Umfang abfahren. Was wir nicht machen: kommentarlos mehr aufladen und später mehr abrechnen.
Bei sehr kleinen Mengen und wenn Sie ein geeignetes Fahrzeug haben, kann das günstiger sein. Rechnen Sie aber ehrlich: Annahmegebühr, Fahrt, Zeit und die Frage, ob die Annahmestelle teerhaltiges Material von Privatpersonen überhaupt annimmt. Ab etwa einer halben Tonne sind wir in der Regel günstiger.

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